Und so sehen die laufenden Projekte aus
Schülerinnen und Schüler der ersten bis zur sechsten Klasse an fünfzehn Schulen in ganz Deutschland setzen nun in unterschiedlichen Projekten Ideen um, wie sie ihre Schulwege sicherer gestalten können. Maßgeblich für die Bewilligung der 15 Projekte war, dass die Perspektive der Kinder in die Projekte einfließt und die Schülerinnen und Schüler bestärkt werden, ihre Schulwege eigenständig und sicher zu Fuß, per Fahrrad und öffentlichen Verkehrsmitteln zurückzulegen.
u.a. wurden diese Projekte verwirklicht:
- Die Kinder analysierten die Verkehrssituation auf Ihrem Schulweg, führten Befragungen durch, sammelten Unterschriften zur Änderung der Ampelschaltung in Ihrem Ort und hielten die Ergebnisse fotographisch, schriftlich und bildnerisch fest
- Eltern wurden mit einbezogen: als Fahrer für umweltfreundliche Fahrgemeinschaften oder als Schulwege-Planer
- in öffentlichen Veranstaltungen trugen die SchülerInnen Ihre Wünsche und Forderungen für einen besseren Schulweg beispielsweise dem Bürgermeister oder dem Baustadtrat vor
- die Geschwindigkeit konnte im Ortsteil herabgestuft werden von 50 km/h auf die ZONE-30, in einem Fall konnte die Aufstellung eines Geschwindigkeitsmessgerät am Ortseingang bewirkt werden
- vor der Schule wurde eine Schulbushaltestelle eingerichtet
- mehrere Straßenquerungen und −einmündungen wurden durch Dauermarkierungen abgesichert
- Kinderampeln konnten gebaut, ein Fahrbahnteiler errichtet und viele Sichthindernisse beseitigt werden
- Die Kinder lernten, ihre Fahrräder selbstständig
zu reparieren - Aktionstage, Workshops und Schulfeste mit Sicherheitstrainings wurden durchgeführt
Auf einer Abschlussveranstaltung des Förderwettbewerbs "Schule bewegt!" in diesem Sommer werden die Projekte mit ihren abschließenden Ergebnissen präsentiert.


