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Kinder im Verkehr

Kleines Kind mit Fahrrad auf der Straße

Foto: PhotoCase.de

Immer mehr Kinder erleben ihre Alltagswege nur noch aus der Windschutzscheibenperspektive im Elterntaxi. Das Auto als Verkehrsmittel - auch für kurze Wege - ist für viele Kinder selbstverständlich. Spaß beim Fahrrad- und Rollerfahren, stressfreie Bus- und Bahnfahrten, bei denen die Eltern Zeit für ihre Kinder haben - all dies sind Erfahrungen, die wir immer seltener sammeln können.
In Kindergarten und Schule wird das Thema Verkehr häufig auf die Verkehrssicherheit reduziert. Der VCD setzt sich dafür ein, dass Umwelt-, Sozial- und Gesundheitsaspekte in der Verkehrserziehung stärker berücksichtigt werden. Mit seinem Konzept der „Mobilitätserziehung” verfolgt der VCD das Ziel, dass Kinder ihre Verantwortung bei der Verkehrsmittelwahl verstehen und ihre Mitgestaltungsmöglichkeiten für ein nachhaltiges Mobilitätssystem der Zukunft kennen lernen. Als schwächste Verkehrsteilnehmer bedürfen Kinder eines besonderen Schutzes. Selbst wenn die Zahlen im Verkehr getöteter Kinder weiter sinken, 136 Opfer im Jahr 2006 sind 136 Tragödien zuviel. Dazu kommen fast 35.000 zum Teil schwer verletzte Kinder. Mehr Spiel- und Bewegungsraum und mehr Sicherheit auf ihren Alltagswegen bilden daher einen Schwerpunkt der VCD-Arbeit.

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