VCD: 20 Jahre ökologisch mobil
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In den achtziger Jahren rücken globale wie lokale Umweltprobleme mehr und mehr ins Bewusstsein der Menschen. Die Schlagworte dazu sind in aller Munde und in den Medien: Dünnsäureverklappung, saurer Regen, Waldsterben, Reaktorkatastrophe in Tschernobyl, WAA Wackersdorf, FCKW und Ozonloch. Als Quelle von Schadstoffen, Lärm, Treibhausgasen und Unfalltod gerät auch der Verkehr zunehmend in den Fokus.
Gegen die Betonpolitik von CDU/CSU und FDP unter Verkehrsminister Werner Dollinger, die reichlich Unterstützung durch den ADAC erfährt, regt sich Widerstand. Daraus entspringt die Idee: Ein Club muss her, der sich als ökologische Alternative zum ADAC für eine umwelt- und sozialverträgliche Mobilität stark macht. Im Juni 1986 ist es soweit. Aktivisten aus Umweltverbänden, aus den Reihen der Grünen, Wissenschaftler und engagierte Privatmenschen gründen den Verkehrsclub Deutschland e.V. (VCD).
Heute ist der VCD eine wichtige Stimme in der deutschen Verkehrspolitik. Er vertritt all diejenigen, die nicht nur aufs Auto setzen, sondern Mobilität als sinnvolles Miteinander verschiedener Verkehrsmittel sehen, und denen die Zunkunft unserer Kinder und unseres Planeten am Herzen liegt. Seinen 63.000 Mitgliedern und Förderern bietet der VCD Interessenvertretung, Beratung und praktische Leistungen vom Schutzbrief bis zur ökologischen Rentenversicherung.
20 Jahre VCD sind geprägt von heißen Debatten, viel Engagement, kreativen Aktionen, Erfolgen und Niederlagen. Hier finden Sie wichtige Ereignisse aus der Geschichte des VCD, von den Gründerjahren über die 90er (Teil I, Teil II) bis heute.



