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Gesunde Mobilität für alle

Blätterwerk

Foto: BMU/H.-G. Oed

Unsere Lebensqualität hängt unmittelbar mit der Art und Weise zusammen, wie wir uns fortbewegen. Direkte Bewegung tut dem Körper gut. Doch vor allem die motorisierten Verkehrsmittel bringen eine Reihe unerwünschter Nebenwirkungen für Umwelt und Gesundheit mit sich.

Da ist zum einen der Verkehrslärm: Er geht auf die Nerven und macht auf Dauer krank. Mehr als 12 Millionen Menschen in Deutschland sind tagsüber einem gesundheitsgefährdenden Lärmpegel von über 65 Dezibel ausgesetzt. Die Folge ist u.a. ein um 20 Prozent höheres Herzinfarktrisiko als in einer ruhigen Umgebung. Verkehrslärm beeinträchtigt auch das Wohlbefinden. Fast zwei Drittel der Menschen in Deutschland fühlen sich durch Straßenverkehrslärm belästigt. Er stört Entspannung, Gespräche und konzentriertes Arbeiten, Balkone und Terrassen können häufig nicht genutzt werden. Deshalb setzt sich der VCD für weniger Lärm im Verkehr ein.

Ein anderes wichtiges Thema sind die Luftschadstoffe. Allen voran ist es der Feinstaub aus Dieselmotoren, der die Atemluft in den Städten belastet und gefährliche Folgen für die menschliche Gesundheit hat. Feinste Rußpartikel gelangen über die Lunge ins Blut und können Asthma, Allergien oder sogar Krebs auslösen. Die aktuelle Diskussion um die Luftqualität in Städten und Kommunen zeigt: Bund, Länder und Gemeinden haben viel zu wenig unternommen, um den Feinstaub wirksam zu reduzieren. Jetzt drohen Fahrverbote, um die europäischen Grenzwerte für Luftschadstoffe einzuhalten. Der VCD macht Druck auf Autoindustrie und Regierungen, damit endlich alle Diesel-Pkw mit Partikelfiltern ausgerüstet werden. Außerdem zeigen wir Maßnahmen auf, wie Städte und Kommunen dauerhaft ihre verkehrsbedingten Schadstoffbelastungen senken können.

Doch nicht nur bei der Organisation des Verkehrs müssen wir ansetzen, auch wir selbst haben viele Möglichkeiten, uns durch mehr Bewegung fit zu halten und gleichzeitig die Belastung für unsere Mitmenschen und unsere Umwelt zu verringern.

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