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Aktiv mobil - ganz ohne Abgase

Vogelperspektive auf ein paar Füße mit roten Turnschuhen

Foto: PhotoCase.com

Zu Fuß gehen und Fahrrad fahren sind die umweltfreundlichsten Fortbewegungsarten. Dabei entstehen keine Schadstoffe, keine Treibhausgase, kein Lärm. Zu einer intelligenten und zukunftsfähigen Verkehrspolitik gehört für den VCD deshalb die gezielte Förderung dieser sanften Formen der Mobilität.

Nach der letzten bundesweiten Untersuchung des Mobilitätsverhaltens in Deutschland ist immerhin die Hälfte aller Autofahrten kürzer als sechs Kilometer, fünf Prozent enden sogar schon nach einem Kilometer. In diesem Nahbereich können Fuß- und Radverkehr einen erheblichen Teil der täglichen Wege bestreiten und so umweltbelastenden Autoverkehr ersetzen. Um diese wünschenswerte Entwicklung zu fördern, bedarf es guter Bedingungen für Fußgänger und Radfahrerinnen.

Für den Fußverkehr sind beispielsweise zusammenhängende Wegenetze, ausreichend lange Grünphasen an Fußgängerampeln und sichere Überquerungsmöglichkeiten von Straßen ausschlaggebend. Hier müssen vor allem lokal und regional agierende Politikerinnen und Planer die richtigen Bedingungen schaffen.

Das Fahrrad hat in Deutschland noch großes Potenzial. Derzeit wird es für neun Prozent aller Wege genutzt. Wie beispielsweise unsere Nachbarn in den Niederlanden zeigen, lässt sich dieser Anteil erheblich steigern. Dort nehmen die Menschen auf 27 Prozent ihrer Wege das Rad. Ein VCD-Konzept, um auch hier zu Lande den Fahrradverkehr voranzubringen, ist der Fahrrad-Masterplan, der trotz verbesserter bundesweiten Förderbedingungen für den Radverkehr nicht an Aktualität verloren hat.

Kinder und Jugendliche stellen im täglichen Ausbildungsverkehr einen Großteil der VerkehrsteilnehmerInnen. Ihre Wege zur Schule sind oft kurz und entsprechend gut zu Fuß oder mit dem Fahrrad erreichbar. Dennoch greifen viele Schülerinnen und Schüler auf das bequeme „Eltern-Taxi” zurück, um ihren Weg zur Schule zurückzulegen. Die Kampagne „FahrRad! - Wer zur Schule fährt, gewinnt” soll einen Beitrag zur Verlagerung des Schülerverkehrs vom passiven Pkw-Mitfahren zum aktiven Fahrradfahren leisten.

In der Liga der aktiven und schadstofffreien Fortbewegung hat sich inzwischen auch das Inlineskating etabliert. Was für viele noch ausschließlich sportliche Freizeitbeschäftigung ist, wird gerade in den Städten zunehmend zum Alltagsverkehrsmittel. Der VCD möchte die Bedingungen für Skaterinnen und Skater verbessern, damit das Rollen auf Rollen ins Rollen kommt.

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