Neue Wege für mehr Verkehrssicherheit
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Die Zahl der Verkehrstoten ist seit dem Höchststand Anfang der 70er Jahren kontinuierlich zurückgegangen. Das ist eine erfreuliche Entwicklung. Doch die absoluten Zahlen sind nach wie vor erschreckend: 2007 wurden knapp 5.000 Menschen auf deutschen Straßen getötet. Über 430.000 wurden im Verkehr verletzt, etwa ein fünftel davon schwer. Der VCD will diesen hohen Blutzoll der Auto-Mobilität nicht länger hinnehmen. Deshalb engagieren wir uns für einen neuen Ansatz in der Verkehrssicherheitspolitik: Nicht der Mensch muss sich dem Verkehr anpassen, sondern der Verkehr dem Menschen. Nur wenn der Verkehr so organisiert ist, dass er Fehler verzeiht, kann die zahl der schweren Unfälle spürbar sinken.
Das VCD-Konzept für mehr Verkehrssicherheit heißt »Vision Zero - Null Verkehrstote«. Leitgedanke von Vision Zero ist, dass sich alle für das System Verkehr Verantwortlichen auf einen Grundsatz einigen: Sicherheit und Gesundheit der Menschen haben höchste Priorität, alles andere muss sich dem unterordnen. In der Praxis heißt Vision Zero eine Vielzahl von Einzelmaßnahmen in den Handlungsfeldern Straße, Fahrzeug, Recht und Mensch.
Ein wichtiger Baustein für sicherere Straßen ist die Senkung der Geschwindigkeit. Die ist gerade in Deutschland auf allen Straßen viel zu hoch. Deshalb setzt sich der VCD für ein generelles Tempolimit auf Autobahnen vn 120 km/h und für geringere Geschwindigkeiten auf Landstraßen sowie innerorts ein. Der VCD hat bereits erfolgreiche Kampagnen für Tempo 30 entwickelt. Aber auch wer sich von Rasern und Dränglern auf Autobahnen bedroht fühlt, erhält bei uns Hilfestellung.


